<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Freies Pommern &#187; Kulturkreis</title>
	<atom:link href="http://freies-pommern.de/?feed=rss2&#038;cat=8" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://freies-pommern.de/index.php</link>
	<description>Pommern im Herzen - Deutschland im Sinn!</description>
	<lastBuildDate>Sun, 13 May 2012 07:05:22 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.2</generator>
		<item>
		<title>3. Südwestdeutscher Kulturtag 2012: Das erste Mal dabei</title>
		<link>http://freies-pommern.de/index.php/?p=3645</link>
		<comments>http://freies-pommern.de/index.php/?p=3645#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 May 2012 10:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktionsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturkreis]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://freies-pommern.de/index.php/?p=3645</guid>
		<description><![CDATA[Ein Mädel berichtet Für mich war es das erste Mal, das Vergnügen zu haben, am Kulturtag teilnehmen zu dürfen. Aufgeregt fieberte ich dem 14. April entgegen! Obwohl es einen wunderbaren Werbefilm im Weltnetz über den Kulturtag zu sehen gibt, schien es einem doch sehr fern. Ich wollte hautnah dabei sein. Gänsehaut bei der Eröffnung Langsam [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein Mädel berichtet</strong></p>
<p><strong><img class="alignnone size-full wp-image-3652" title="SWDK_3" src="http://freies-pommern.de/FP.Bau.Blog/wp-content/uploads/2012/05/SWDK_3.jpg" alt="" width="591" height="268" /></strong></p>
<p>Für mich war es das erste Mal, das Vergnügen zu haben, am Kulturtag teilnehmen zu dürfen. Aufgeregt fieberte ich dem 14. April entgegen! Obwohl es einen wunderbaren Werbefilm im Weltnetz über den Kulturtag zu sehen gibt, schien es einem doch sehr fern. Ich wollte hautnah dabei sein.</p>
<p><strong><em>Gänsehaut bei der Eröffnung</em></strong></p>
<p>Langsam füllte sich der Saal immer und immer mehr, sodass bald alle Plätze besetzt waren und auch die letzten Nachzügler noch einen Stehplatz fanden. So hatte ich es nicht erwartet. Nun saß ich aufgeregt und mit gespitzten Ohren da und erwartete den Anfang. Die Bilder vom 1.  Kulturtag aus dem Netz schossen mir durch den Kopf. Derweil wurde von vorne aus abwechselnd ein Gedicht, Strophe für Strophe, vorgetragen. Von den Seitenflügeln aus kamen Fahnenträger die Bühne hinauf. Imposant hörte man die Fanfaren bis in die hintersten Ecken der Halle schallen. Eine leichte Gänsehaut zeichnete sich bestimmt nicht nur bei mir auf den Armen ab. Ja, so hatte ich es mir vorgestellt! Mit einer einzelnen lauten Fanfare zogen sie wieder ab, bis man sie nur noch leise hören konnte.</p>
<p><strong><em>Anti-Kommerz</em></strong></p>
<p><em></em><img class="alignnone size-full wp-image-3654" title="SWDK_4" src="http://freies-pommern.de/FP.Bau.Blog/wp-content/uploads/2012/05/SWDK_4.jpg" alt="" width="591" height="268" /></p>
<p>Sebastian Räbiger kam nach der Begrüßung der Gäste durch Michael Schäfer auf die Bühne und leitete unter lautem Klatschen den 3. Südwestdeutschen Kulturtag an. Kurz betrat eine Volkstanzgruppe die Bühne. Unter der Musik von Querflöten und Quetschkommoden tanzte sie alte Volkstänze, wie man sie heutzutage wohl nirgendwo anders mehr zu sehen bekommt. Ich war beeindruckt und bekam selber Lust diese zu tanzen, da man den Tänzern ansah, wie viel Spaß es wohl machen würde. Kurz darauf wurde ein Fischerchor angekündigt, welcher sich auf dem JN-Segeltörn vom letzten Jahr gegründet hatte. Lieder mit schönen Frauen- und Männerstimmen hallten durch den Saal, eine gelungene Abwechslung von den immer wieder rauf und runter gespielten Kommerzliedern aus dem Radio… Das tat gut!<br />
<strong><em><br />
Fehlte etwas im Geschichtsunterricht?</em></strong></p>
<p>Im nächsten Programmpunkt hielt Olaf Rose einen Vortrag über  „Deutsche Friedensbemühungen 1939-1945 und die Wahrheit über die Abdankung des englischen Königs“. Als ich dieses Thema hörte, überlegte ich, ob ich jemals zuvor davon gehört hatte, aber es fiel mir nichts ein. Dieses bedeutende Thema wurde bei mir im Geschichtsunterricht wohl ausgelassen.</p>
<p>Wieso? Das frage ich mich schon lange nicht mehr. Auch wenn man weiß, wieso dies und jenes einem nicht gesagt wurde, so fühlt man dennoch die Unfassbarkeit und Ungerechtigkeit. Man wünscht sich, dass jeder Bürger von Deutschland dies zu hören bekommt. Ohne jede Vorurteile in diesen Vortrag zu gehen… Nur leider ist dies wohl nicht mehr möglich. Sich damit abzufinden fällt mir heute noch sehr schwer.</p>
<p><strong><em>„Damit Kinderland werde, muss Vaterland sein!“</em></strong></p>
<p><img class="alignnone  wp-image-3651" title="SWDK_2" src="http://freies-pommern.de/FP.Bau.Blog/wp-content/uploads/2012/05/SWDK_2.jpg" alt="" width="591" height="268" /></p>
<p>Unter diesem Leitmotiv gab es Kinderbetreuung im Freien und die Hexe Ragna, gespielt von Sigrid Schüssler. Alle Kinder, die in dem Saal versammelt waren, kamen hinauf auf die Bühne und setzten sich mit großen Kulleraugen in eine Reihe und beobachteten was dort vor sich ging. Die Hexe Ragna verband eine Geschichte von den Bremer Stadtmusikanten und Räubern mit Singen und Tanz, sodass auch das letzte schüchterne Kind zum Ende der Aufführung hin tanzte und mit einem strahlendem Gesicht zurück zu seinen Eltern kehrte. Man merkte es den Kleinen an, wie ausgeglichen und zufrieden sie den weiteren Tag verbrachten.</p>
<p>Nach einer großen Pause, in der man bei den Verkaufsständen herumstöbern oder sich etwas zu trinken und zu Essen kaufen konnte, ging es weiter. Um alle wieder auf ihre Plätze zurück zu holen, kamen Fanfarenspieler auf die Bühne hinauf und kündigten die zweite Hälfte des Tages an. So war auch jeder wieder mit vollem Gehör bei den Auftritten.<br />
<strong><em><br />
Solidarität, Laientheater und Rüpeltanz</em></strong></p>
<p>Nach einer kurzen Ansprache zum Thema Solidarität und Repression und einer Sammlung für Angehörige in Not wurde ein weiterer Volkstanz aufgeführt, worauf das Laientheater folgte.</p>
<p>Beim Theater wurde eines der Märchen der Gebrüder Grimm, nämlich „Knüppel aus dem Sack“ vorgespielt, welches mit lustigen Hintergrundtönen und teilweise neuerem Sinn versehen war. Im Publikum konnte man lachende und erwartungsvolle Gesichter sehen. Ob Groß oder Klein, jeder hatte seinen Spaß. Im Anschluss sang der gesamte Saal das Lied „Das Leben ist ein Würfelspiel“.</p>
<p>Sebastian Räbiger kam auf die Bühne und sagte eine erneute Volkstanzvorführung an. Nur war dies kein normaler Volkstanz, wie man ihn erwartet hätte, sondern es wurde uns ein Rüpeltanz geboten. Zwei Männer, die sich um eine Frau streiten und gegenseitig im Spiel schlagen und treten. Die Frau, um die sich die Männer stritten, hatte keinen Schimmer davon, was dort vor sich ging. Ich war sehr überrascht und hätte nicht gedacht, dass es so etwas wie einen Rüpeltanz (Watschentanz) überhaupt gibt. Richtig sehenswert!</p>
<p><strong><em>Stehende Ovationen und deutscher Sang</em></strong></p>
<p><em></em><img class="alignnone size-full wp-image-3650" title="SWDK_1" src="http://freies-pommern.de/FP.Bau.Blog/wp-content/uploads/2012/05/SWDK_1.jpg" alt="" width="591" height="268" /></p>
<p>Nach diesem humorvollen Auftritt kam der Redebeitrag von Udo Pastörs : „Kulturrevolution der 68iger und ihr materialistisches Weltbild“. Für mich war dies ein sehr eindrucksvoller Vortrag. Schon mit welcher Imposanz Udo Pastörs es geschafft hat, jeden Hörer im Saal aufrecht und mit offenen Ohren an seine Worte zu fesseln. Nach diesem Vortrag stand jeder begeistert im Saal auf und klatschte. Ich war höchst beeindruckt.</p>
<p>Die Deutschlandhymne wurde angestimmt und es wurde gemeinsam gesungen. Ein einheitlicher Chor füllte den Raum, es kam ein Gefühl von Gemeinschaft über uns alle. Ich merke immer mehr, wie es mich und andere erfüllt, wenn gemeinsam gesungen wird. Das ist etwas, was man in der heutigen Gesellschaft missen muss.  Sebastian Räbiger brachte es auf den Punkt, als er nochmals betonte, dass sich niemand für das Singen schämen muss. Oftmals erlebt man es in der Schule, wenn man ausgelacht wird, wenn man im Musikunterricht laut singt.  Hier war es anders&#8230;</p>
<p><strong><em>Ausklang</em></strong></p>
<p>Bevor &#8220;Projekt Aaskereia&#8221; auftrat, kam eine Geigenspielerin in Begleitung von Gitarre und Querflöte auf die Bühne. Nah an der Perfektion spielte sie wunderschöne Lieder und ich lauschte der Musik. Man möchte sich schon fast wiederholen, wenn man feststellt, dass man so etwas heutzutage leider gar nicht mehr zu hören bekommt. Und dadurch empfand man es fast als Ehre, hier diesen Klängen lauschen zu dürfen.</p>
<p>&#8220;Projekt Askereia&#8221; rundete das Programm des Tages mit schönen schwungvollen und auch nachdenklich machenden nationalen Liedern ab. Es folgte ein offener Volkstanz, bei dem jeder mittanzen konnte, auch wenn er keine Vorkenntnisse im deutschen Tanz hatte. Es hat mir total Spaß gemacht. Jeder war gut gelaunt und unbeschwert.</p>
<p>Insgesamt war es die beste Veranstaltung, auf der ich je gewesen bin!</p>
<p>Ich war an diesem Tag beeindruckt, gerührt, überrascht, aufgeregt und habe Tränen gelacht.</p>
<p>Was kann eine Veranstaltung mehr bewirken?</p>
<p>Für mich steht fest, dass ich beim nächsten Kulturtag 2013 wieder dabei sein werde!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Autorin: Heike Müller </em></p>
<p><em>Quelle: <a href="http://www.jn-buvo.de" target="_blank">http://jn-buvo.de</a> </em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://freies-pommern.de/index.php/?feed=rss2&#038;p=3645</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ohne deutsche Jugend &#8211; keine deutsche Zukunft!</title>
		<link>http://freies-pommern.de/index.php/?p=3658</link>
		<comments>http://freies-pommern.de/index.php/?p=3658#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 May 2012 09:10:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturkreis]]></category>
		<category><![CDATA[Weltanschauung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://freies-pommern.de/index.php/?p=3658</guid>
		<description><![CDATA[3. Südwestdeutscher Kulturtag: Im Gespräch mit Udo Pastörs Nur noch einmal schlafen, dann ist es soweit: In Deutschlands Südwesten steigt die dritte Auflage des großen Kulturtages der JN. Neben einem bunten Rahmenprogramm für Jung und Alt werden auch wieder namhafte Redner für klare Worte sorgen. Einer davon ist Udo Pastörs, Vorsitzender der NPD-Landtagsfraktion von Mecklenburg-Vorpommern. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-3661" title="udo.pastoers.1.mai.hgw" src="http://freies-pommern.de/FP.Bau.Blog/wp-content/uploads/2012/05/udo.pastoers.1.mai_.hgw_.jpg" alt="" width="591" height="268" /></p>
<p><strong>3. Südwestdeutscher Kulturtag: Im Gespräch mit Udo Pastörs</strong></p>
<p>Nur noch einmal schlafen, dann ist es soweit: In Deutschlands Südwesten steigt die dritte Auflage des großen Kulturtages der JN. Neben einem bunten Rahmenprogramm für Jung und Alt werden auch wieder namhafte Redner für klare Worte sorgen. Einer davon ist Udo Pastörs, Vorsitzender der NPD-Landtagsfraktion von Mecklenburg-Vorpommern<em>. aktion-widerstand.de</em> fühlte dem Vollblutpolitiker auf den Zahn. Lest hier exklusiv, was Udo Pastörs unter &#8220;Kultur&#8221; versteht, was er sich persönlich vom Kulturtag erhofft und wie er die politische Lage der nationalen Opposition und unserer Heimat im Allgemeinen betrachtet. Wir sehen uns morgen auf dem Kulturtag!</p>
<p><strong><em>aktion-widerstand.de:</em> Guten Tag Herr Pastörs. Stellen Sie uns doch zunächst bitte kurz Ihre Person vor.</strong></p>
<p><strong><em>Udo Pastörs: </em></strong>Mein Name ist Udo Pastörs. Ich bin seit über 30 Jahren verheiratet, bekleide das Amt des Fraktionsvorsitzenden im Schweriner Landtag und bin stellvertretender Parteivorsitzender der NPD. Nach einer handwerklichen sowie kaufmännischen Ausbildung war ich über 30 Jahre lang selbständiger Unternehmer im Bereich Edelmetallhandel.</p>
<p><strong><em>aktion-widerstand.de: </em>Warum ist es aus Ihrer Sicht wichtig, Kulturtage zu veranstalten?</strong></p>
<p><strong><em>Udo Pastörs: </em></strong>Die Bedeutung so genannter Kulturtage kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Insbesondere auch deswegen, weil die BRD sich mit dem Zustand einer kulturlosen Zivilisation abgefunden hat. Der Staat scheint sogar jede kulturelle und damit identitäre Bestrebung nicht nur nicht zu fördern, sondern zu bekämpfen. Das beginnt bei der Verächtlichmachung von Volkstanzveranstaltungen und endet beim strafbewehrten Verbot der Verwendung gemeinschaftsstiftender Symbolik und einheitlicher Kluft auf öffentlichen Veranstaltungen.</p>
<p><strong><em>aktion-widerstand.de: </em>Was erhoffen Sie sich persönlich vom Kulturtag?</strong></p>
<p><em><strong>Udo Pastörs: </strong></em>Eine Stärkung des Gemeinschaftsgefühls ebenso wie die Befruchtung kultureller Arbeit durch diese Veranstaltung generell, insbesondere für die Jugend.</p>
<p><strong><em>aktion-widerstand.de: </em>Welche Personen haben Sie kulturell am meisten geprägt?</strong></p>
<p><em><strong>Udo Pastörs:</strong></em> Meine Mutter und meine Lehrer sowie die engen Freundschaften zu der Erlebnisgeneration des Zweiten Weltkriegs gleichermaßen.</p>
<p><strong><em>aktion-widerstand.de: </em>In welcher Form haben Sie bisher in ihrem politischen Leben Kultur gelebt und wie stellt sich das im privaten Leben dar?</strong></p>
<p><em><strong>Udo Pastörs: </strong></em>Kultur leben heißt, Kultur lebendig machen und erhalten. Dies beginnt mit der Pflege der deutschen Sprache und führt über das Studium der deutschen Geschichte bis hin zum aktiven Eintreten für das Recht auf Identität eines jeden Volkes &#8211; und natürlich damit auch des deutschen Volkes.</p>
<p><strong><em>aktion-widerstand.de: </em>Wie beurteilen Sie die unterschiedlichen kulturellen Einflüsse im nationalen Lager? Stichwort Rechtsrock und autonomer „Lifestyle“.</strong></p>
<p><strong><em>Udo Pastörs:</em></strong> Es fällt mir schwer, Rechtsrock oder autonomen „Lifestyle“ als kulturelle Einflüsse zu bezeichnen. Ich möchte jedoch nicht diese Strömungen in Bausch und Bogen verurteilen, da diese ja, zumindest ansatzweise, Ausdruck von Protest gegen das real existierende Parteienstaatskonstrukt BRD darstellen. Ich kann jedoch nicht darauf verzichten, darauf aufmerksam zu machen, dass die Art und Methodik dieser Strömungen im Kern nichts an kulturellem Eigenwert besitzen, sondern ein Importkonstrukt aus der angelsächsischen Welt sind und damit deren kulturelle Verehrung symbolisieren.</p>
<p><strong><em>aktion-widerstand.de: </em>Wo liegt Ihrer Überzeugung nach die Aufgabe einer Jugendbewegung wie der JN?</strong></p>
<p><strong><em>Udo Pastörs: </em></strong>Ihre Aufgabe muss die Jugendbewegung JN selbst definieren. Ich möchte daher die nötige Zurückhaltung in der Zuteilung von Aufgaben &#8211; was die JN angeht &#8211; üben. Erfreulich aus meiner Sicht ist jedoch, dass die politische nationale Jugend sich zunehmend stärker politisiert und die erlebnisorientierte „Abenteueraktionistik“ nicht mehr so in den Vordergrund tritt, wie noch vor wenigen Jahren.</p>
<p><strong><em>aktion-widerstand.de:</em> Ganz realistisch gesehen: Wo steht Deutschland in zehn bis 15 Jahren und wie ist Ihre Prognose für die Entwicklung nationaler Kräfte?</strong></p>
<p><em><strong>Udo Pastörs: </strong></em>Die demographische Bombe tickt. Was die Deutschen in Deutschland angeht, sind wir mitten in der Phase einer biologischen „Implosion“. Die Deutschen vergreisen! Im Gegensatz dazu explodiert geradezu die Geburtenrate bei den so genannten „in erster Linie moslemischen Kulturbereichern“ in unserem Land. Daraus folgert: Wenn nichts Außergewöhnliches passiert, wird die biologische Dynamik der Fremdvölker die deutschen Ureinwohner langfristig an die „Wand gebären“. Und dies widerum bedeutet, ohne deutsche Jugend, keine deutsche Zukunft.</p>
<p><strong><em>aktion-widerstand.de:</em> Was sollte für Sie die NPD darstellen: Weltanschauungs- oder Wahlpartei?</strong></p>
<p><strong><em>Udo Pastörs:</em></strong> Eine Weltanschauungspartei, die man wählen kann. Die Voraussetzungen hierfür sind gute weltanschauliche Schulungen und das Faktum, dass wir auf dem Wahlzettel stehen.</p>
<p><strong><em>aktion-widerstand.de: </em>Warum ist Ihrer Ansicht nach das nationale Lager seit Jahrzehnten bestandsmäßig von andauernden Schwankungen (Fluktuation) betroffen?</strong></p>
<p><strong><em>Udo Pastörs: </em></strong>Das Problem der Fluktuation im nationalen Spektrum hat viele Ursachen. Die wichtigsten sind: Dass es sich viele ganz einfach nicht leisten können, langfristig für unsere nationalen Ziele öffentlich einzutreten. Zu groß ist der Verfolgungsdruck durch den Staat, zu groß das Risiko, beruflich nicht Fuß fassen zu können, wenn man sich politisch in unserem Sinne betätigt. Viele halten ganz einfach auch dem persönlichen Druck, der von Staats wegen auf sie ausgeübt wird, nicht stand. Sie sind psychisch zu labil, als dass sie mit Ausgrenzung und staatlichen Repressionen langfristig zu recht kommen könnten. Die Gruppe der Neugierigen und Spaßorientieren, die vollkommen falsche Vorstellungen von einem ernsthaft vorgetragenen politischen Kampf haben, trägt ebenfalls zu einer relativ hohen &#8220;Durchlaufquote&#8221; bei.</p>
<p><strong><em>aktion-widerstand.de:</em> Wer waren, bzw. sind Ihre persönlichen Vorbilder in der politischen Arbeit?</strong></p>
<p><strong><em>Udo Pastörs:</em></strong> Der alte Fritz ebenso wie Bismarck, aber auch Persönlichkeiten wie Herbert Schweiger und Hajo Hermann, um nur einige zu nennen.</p>
<p><strong><em>aktion-widerstand.de: </em>Als vor drei Jahren die letzte volkstreue Jugendbewegung (HDJ) verboten wurde, war das der „Deutschen Stimme“ nicht mehr als eine halbe Seite wert. Woran liegt es, dass im nationalen Lager der Jugendarbeit dem Anschein nach nicht die oberste Priorität gegeben wird?</strong></p>
<p><strong><em>Udo Pastörs: </em></strong>Ich glaube, dass die NPD in weiten Bereichen emotional nicht erfasst hatte, was das Verbot der HDJ langfristig auch für den politischen Kampf bedeutet. Insofern liegt mein Bestreben darin, in dieser Richtung auch als stellvertretender Parteivorsitzender meinen Einfluss wahrzunehmen, um hier eine Veränderung herbeizuführen.</p>
<p><strong><em>aktion-widerstand.de:</em> Derzeit sitzen zahlreiche nationale Aktivisten aus politischen Gründen in Haft. Die Repressionen nehmen seit Jahren zu. Was denken Sie, in welcher Form sich behördliche Maßnahmen gegen nationale Menschen zukünftig entwickeln werden?</strong></p>
<p><strong><em>Udo Pastörs: </em></strong>Das BRD-Parteienkonstrukt fürchtet um seine Existenz. Und da sich, wie so oft zu hören ist, dieser Staat einzig und allein auf zwei Säulen gründet, auf Auschwitz einerseits und auf eine funktionierende Wachstumsphilosophie andererseits, womit ich die wirtschaftliche Seite meine, wächst die Angst vor dem nationalen Widerstand, ganz gleich in welcher Form dieser sich zu Wort meldet. Die finanz- und wirtschaftspolitischen Verwerfungen der letzten zwei Jahre bilden die Lunte zum eigentlichen Sprengsatz, der da lautet: Verarmung breiter Bevölkerungsschichten und damit einhergehend die Infragestellung des wirtschaftspolitischen Konzeptes der Euro-Gewinnmaximierung um jeden Preis, also der Globalisierung im Allgemeinen.</p>
<p><strong><em>aktion-widerstand.de:</em>Die Ess-Kultur in Deutschland verhunzt immer mehr. Wie können wir als Nationale diesem Zustand entgegen wirken?</strong></p>
<p><strong><em>Udo Pastörs: </em></strong>Bei der so genannten „Fastfood-Esskultur“ handelt es sich um die Pervertierung des Bedürfnisses der Menschen, sich gesund zu ernähren. Ganz abgesehen von der Ethik, die beim „Fressen“ von Papptellern damit ebenfalls vor die Hunde geht. Diesem Massenphänomen entgegenzuwirken, kann von uns als kleiner Gruppe kaum geleistet werden. Was wir tun müssen ist jedoch, durch eigenes Verhalten aufzeigen, dass es auch anders geht. Wer die Möglichkeit hat, sollte seinen eigenen Garten bestellen oder sich eben, wie das auch schon wieder viele junge Familien tun, sich einen Schrebergarten anschaffen. Das mag lächerlich klingen als Gegenmaßnahme, aber dies ist zumindest eine preiswerte Möglichkeit, selbst etwas Praktisches für sich und seine Nächsten gegen die Veramerikanisierung im Ernährungsverhalten zu tun.</p>
<p><strong><em>aktion-widerstand.de:</em> Die letzten Worte gehören Ihnen…</strong></p>
<p><strong><em>Udo Pastörs:</em></strong> Ich wünsche mir für die Zukunft weniger Duckmäuser und mehr mutige Menschen, die mit Augenmaß und der notwendigen Radikalität den Fehlentwicklungen die Stirn bieten. Ich schließe mich den Worten des estnischen Präsidenten Lennart Meri an, der über die BRD sagte: „Die BRD ist zu einer Canossarepublik verkommen“. Das zu ändern, ist unser gemeinsamer Auftrag.</p>
<p><em>Das Gespräch führte ein Aktivist aus Niedersachsen</em></p>
<p>Quelle: <a href="http://www.jn-buvo.de" target="_blank">http://jn-buvo.de</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://freies-pommern.de/index.php/?feed=rss2&#038;p=3658</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ohne deutsche Kinder &#8211; keine deutsche Zukunft!</title>
		<link>http://freies-pommern.de/index.php/?p=3504</link>
		<comments>http://freies-pommern.de/index.php/?p=3504#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 12:02:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturkreis]]></category>
		<category><![CDATA[Weltanschauung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://freies-pommern.de/index.php/?p=3504</guid>
		<description><![CDATA[Das deutsche Volk befindet sich in höchster Gefahr, aber es ahnt in seiner überwiegenden Mehrheit nichts davon. Wie mit verbundenen Augen schreitet es seinem Untergang entgegen. Jeder denkt zunächst an sich und handelt dementsprechend. Somit beteiligt sich jeder an den demographischen Vorgängen und bestimmt sie mit seinen Entscheidungen. Die heutige Einstellung zur Frage der Kinderzahl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das deutsche Volk befindet sich in höchster Gefahr, aber es ahnt in seiner überwiegenden Mehrheit nichts davon. Wie mit verbundenen Augen schreitet es seinem Untergang entgegen. Jeder denkt zunächst an sich und handelt dementsprechend. Somit beteiligt sich jeder an den demographischen Vorgängen und bestimmt sie mit seinen Entscheidungen. Die heutige Einstellung zur Frage der Kinderzahl in den Familien entscheidet, welche Einwohnerzahl, wie viele Schüler/Studenten, wie viele Arbeitskräfte und wie viele Rentner wir in den kommenden Jahrzehnten haben werden. Von den herrschenden Politikern wird ignoriert, daß der Bevölkerungsstand, seine Entwicklung und Struktur für die Wirtschaft, den Arbeitsmarkt und die soziale Sicherheit von größter Bedeutung ist. Laut Statistischem Bundesamt sind wir in 50 Jahren statt heute 82 Mio. nur noch 65 Mio. BRD-Bürger (eine jährliche Zuwanderung von 100.000 Fremden schon mit eingerechnet).</p>
<p>Gesellschaftlichen Veränderungen, wie die Aufnahme von Millionen Ausländern und der Geburtenrückgang werden den Menschen als unvermeidlich hingestellt. Die damit im Zusammenhang stehenden Probleme werden jedoch immer größer. Der Altersquotient beträgt in 50 Jahren 67 statt heute 34. Die Erwerbstätigen müssen also ab 2055 doppelt so viele Rentner finanzieren wie heute. Und von den gut 82 Mio. BRD-Bürgern haben heute bereits über 16 Mio. einen „Migrationshintergrund“. Spätestens in 50 Jahren werden mehr als die Hälfte aller BRD-Bürger eine „Migrationshintergrund“ haben. Also von 65 Mio. mindestens 33 Mio. Dennoch bleibt politische Abhilfe aus.</p>
<p>Weder in der Familien- noch in der Zuwanderungspolitik gibt es ein Umdenken. Im Gegenteil, man hält krampfhaft an den alten Konzepten fest. In Deutschland werden die höchsten Steuern und Abgaben kassiert. Dennoch fehlt es überall am nötigen Geld und dazu wurde ein riesiger Schuldenberg angehäuft. In den letzten Jahren hatten wir alle möglichen Regierungen, von Schwarz über Rot bis Gelb und Grün. Eine „Reform“ jagt die andere aber eine Lösung der wirklichen Probleme wird nicht herbeigeführt. Was wir brauchen, ist ein Sofortprogramm zur massiven Verbesserung des Einkommens und der Rentenversorgung deutscher Eltern. In Frankreich und Skandinavien haben derartige Maßnahmen die demographische Schieflage rasch verbessert.</p>
<p>Die Rolle der deutschen Familie, in ihrer ursprünglichen Bedeutung für das Volk, muß erhalten und ausgebaut werden. Von den Ausländern und deren Kindern können wir keine Identifikation mit Deutschland erwarten. Ihre Beziehung zum Deutschen Staat ist ausschließlich materieller Natur. Zum Teil aus fremden Kulturkreisen kommend und ihre kulturelle Identität wahrend, wollen sie Anteil am Arbeitsmarkt und Sozialsystem von Deutschland haben. Deshalb brauchen wir ein sofortiges Rückführungsprogramm für Immigranten die unser Land nur dauerhaft belasten.</p>
<p>Das 21. Jahrhundert entscheidet also über das Sein oder Nichtsein des deutschen Volkes. Deshalb deutscher Michel wache auf und handle bevor es zu spät ist!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://freies-pommern.de/index.php/?feed=rss2&#038;p=3504</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Deutsche Weihnacht</title>
		<link>http://freies-pommern.de/index.php/?p=2407</link>
		<comments>http://freies-pommern.de/index.php/?p=2407#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 Dec 2010 00:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturkreis]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Weihnacht]]></category>
		<category><![CDATA[Julbogen]]></category>
		<category><![CDATA[Julfeier]]></category>
		<category><![CDATA[Julfest]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://freies-pommern.de/index.php/?p=2407</guid>
		<description><![CDATA[Wenn man sich als volkstreuer Mensch in dieser kulturlosen Zeit mit einem normalen Durchschnittsbundesbürger über Weihnachten unterhält, kommt es oft vor, daß man im nachhinein auseinander geht und feststellen muß, daß man über völlig unterschiedliche Dinge gesprochen hat. Denn was verbindet man in der Besatzerrepublik BRD überhaupt noch mit dem Weihnachtsfest? Den heutzutage üblichen hektischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://freies-pommern.de/FP.Bau.Blog/wp-content/uploads/2010/12/julfest.jpg" alt="" width="591" height="268" /></p>
<p>Wenn man sich als volkstreuer Mensch in dieser kulturlosen Zeit mit einem normalen Durchschnittsbundesbürger über Weihnachten unterhält, kommt es oft vor, daß man im nachhinein auseinander geht und feststellen muß, daß man über völlig unterschiedliche Dinge gesprochen hat.</p>
<p>Denn was verbindet man in der Besatzerrepublik BRD überhaupt noch mit dem Weihnachtsfest? Den heutzutage üblichen hektischen Weihnachtsstress in den völlig überfüllten Konsumtempeln? Die oft nervig erscheinenden Geschenkverpflichtungen? Oder die Tatsache, daß man bereits Ende September Weihnachtsnaschwerk in den Supermärkten des raffenden Großkapitals kaufen kann.</p>
<p>Nein, das alles hat nichts mit dem ursprünglichen Sinn des Weihnachtfestes zu tun. Weihnachten ist mehr als hirnloser Konsum, mehr als ein verpflichtender Geschenkaustausch und künstlich aufgezwungene Verbindlichkeiten. Weihnachten ist mehr als der rote Coca-Cola-Truck sowie das nervige und entartete Gedudel von Jingle-Bells. Der eigentliche Sinn des Weihnachtfestes ist tiefgründig und bestimmt durch unser Blut – durch unsere Volksseele.</p>
<p><strong>Die germanische Wintersonnenwende als Ursprung der deutschen Weihnacht</strong></p>
<p>Weihnachten ist ursprünglich kein – wie weitläufig verbreitet – kirchliches Fest, daß erst mit dem Einzug des Christentums in Europa in die nordische Kultur Eingang gefunden hat. Nein, die deutsche Weihnacht geht in Wirklichkeit zurück auf das germanische Fest der Wintersonnenwende, welche am 21. Julmond, also dem 21. Dezember gefeiert wurde. Der Tag an dem die Nächte wieder kürzer und die Tage endlich länger wurden. Der Tag an dem das Licht über die Dunkelheit siegt! Für unser Volk war das Fest der Wintersonnenwende über die Jahrhunderte hinweg von besonderer Bedeutung im Jahreslauf. Der Winter hatte, gerade durch das Zusammenspiel von Kälte und Dunkelheit, für sie einen lebensbedrohlichen Faktor. Das Licht hingegen bedeutete Leben und Freude, darum entzündeten unsere Ahnen zur Ehre der Sonne und deren Wiederkehr zur Wintersonnenwende loderne Feuer auf den Hügeln der Heimat.</p>
<p>Heute wissen wir kaum noch etwas davon, was unsere Vorfahren empfanden, als sie die Wintermonate in dunklen, kalten Hallen verbringen mußten. Die große Sehnsucht nach der Sonne, nach Licht und Wärme, die unsere Ahnen damals hatten, lebt dennoch bis heute &#8211; wenn auch verfälscht &#8211; in unserem Brauchtum fort. Darum finden wir in der Weihnachtszeit auch so viele Bräuche mit Lichtern.</p>
<p>So hat sich bis heute der Brauch erhalten, an den vier Julsonntagen – von der Kirche Adventssonntag genannt – die Lichter am Julkranz zu entzünden. Ein germanischer Brauch, den wir heute noch in Form des Adventskranzes wiederfinden. Die Vierteilung des Kranzes entspricht dabei dem nordischen Radkreuz und spiegelt die vier Jahreszeiten wieder. Mit roten Bändern wurde er ursprünglich in der Stube aufgehangen. Rot ist auch der Schmuck des Julkranzes nach der Farbe des Blutes, des Lichtes, des Lebens und der Liebe.</p>
<p>An jedem Sonntag wird ein Licht mehr angezündet: am Julkranz wächst schon, trotz der kürzer werdenden Tage, das neue Licht heran, das später im Julfeuer und am Weihnachtsbaum hell erstrahlen soll. Es ist auch umgedreht Brauch gewesen, am ersten Sonntag vier und am letzten Sonntag nur eine Kerze brennen zu lassen. Damit wird dann auf das untergehende alte Jahr verwiesen, das in der letzten Kerze verlöschend, am Weihnachtsbaum wieder erstrahlt.</p>
<p><strong>Der Weihnachtsbaum</strong></p>
<p>In keiner Zeit des Jahres finden wir so viele Bräuche und Sinnbilder wie zur Zeit der Weihnacht- bzw. Wintersonnenwende.</p>
<p>Auch der Weihnachtsbaum ist ein Brauch, der aus dem Germanischen kommt. Wenn früher die Männer in der Sonnenwendnacht am 21. Julmond auf dem Berge am Feuer gestanden haben, die Worte der Besinnung und Mahnung gehört haben, dann kehrten sie aus der kalten Winternacht heim und brachten von draußen einen der Bäume, die das leuchtende Feuer gesehen haben, mit in die warme Stube und schmückten ihn mit den Lichtern der Weihnacht.</p>
<p>Auf das Schmücken des Baumes wird in unzähligen Familien noch heute viel Sorgfalt verwandt, wenn auch nicht mit dem Schmuck, der unserem Brauchtum gerecht wird. Denn Lametta, Glaswerk und Engelhaar gehören nicht an den Weihnachtsbaum. Auch die Spitze, also der oberste Trieb des Baumes sollte frei bleiben. Der schönste Schmuck des Baumes sind brennende Lichter. Außer ihnen sollen die rötesten Äpfel in reicher Zahl an dünnen Drähten hinein gehangen werden. Der Apfel ist Sinnbild des schlummernden Lebens, das aus ihm einst hervorbrechen soll, und seine Farbe deutet auf die goldrote Sonne. Zum Baumschmuck gehören ebenso Nüsse, gebackene Gebilde-Spekulationskuchen und Runen. Doch der Haupteindruck muß stets von dem grünen Tannenbaum selbst und nicht dem Schmuck ausgehen</p>
<p>Denn der Baum ist in der nordischen Kultur ebenso ein Symbol der Lebensbejahung. So wie jeder Baum im ewigen Wechsel Blätter, Blüten und Früchte treibt, die im Herbst sterben, um neuen Knospen und damit neuer Schönheit Platz zu machen, ist auch unser Leben nur ein Teil der Ewigkeit, und unsere Ahnen feiern in den Kindern die Auferstehung.</p>
<p><strong>Heilige Mutterschaft</strong></p>
<p>Überhaupt stehen Mutter und Kind im Mittelpunkt des Weihnachtsfestes und geben Inhalt und Weihe. Was wäre Weihnachten ohne Kinder, was wäre das Leben ohne die Opfer der einen Generation für die andere. Unsere Vorfahren nannten das Weihnachtsfest darum auch „Die heilige Mutterschaft“ und verliehen damit einem der innigsten Gefühle unseres nordischen Rassekreises Ausdruck: uns ist die Geburt aus dem Mutterschoß heilig. Wir verehren an Weihnachten Liebe, Mutterschaft und Familie und feiern sie am Tage der Neugeburt der Sonne im Glauben an den Sieg des Wahren, Guten und Schönen.</p>
<p>Es gibt kein heiligeres Fest, daß mehr unsere Kultur und das Wesen unser nordischen Art widerspiegelt, als die Deutsche Weihnacht. Es gibt kein deutscheres Fest!</p>
<p><strong>Kultur und Brauchtum – unsere Pflicht</strong></p>
<p>Unsere wichtige Aufgabe als volkstreue Bewegung, die für die Freiheit und das Selbstbestimmungsrecht unseres Volkes streitet, ist es, das ursprüngliche Brauchtum rund um die Deutsche Weihnacht zu erhalten und so die deutsche Volksseele für einen neuen Morgen unseres Volkes zu bewahren.</p>
<p>Denn nur wenige begehen das Weihnachtsfest in dem Bewußtsein, daß es um die Familie geht. Nur wenige treffen sich heute auf den Erhöhungen unseres Vaterlandes und entzünden die Feuer im Glauben an die Zeitenwende. Der Großteil rast hektisch und ohne Rücksicht durchs Leben, stets auf der Suche nach materiellen Glück &#8211; ihr einziger Glaube ist der Egoismus, aus Angst zu sterben ohne alle &#8220;persönlichen Träume&#8221; gelebt zu haben.</p>
<p>Unsere Ahnen hingegen respektierten den Rhythmus der Natur: jedem Leben folgt der Tod. Sie machten daraus aber kein Drama, sondern erkannten das ewige währende Gesetz des Lebens an: Werden &#8211; Sein &#8211; Vergehen. Das spiegelt sich auch in den Bräuchen zu Weihnachtszeit wieder! Wir bekommen das Leben von unseren Eltern geschenkt, ebenso wie sie vorher von ihren Eltern. Wir alle sind ein Glied in der Kette des Lebens! Wir werden in der Mitte unserer Familie zu dem, was uns unser Blut bestimmt. Wir sind und schaffen Werte &#8211; Werte die unvergänglich sind, in Form neuen Lebens. Und wenn wir vergehen, so vergehen wir doch nicht wirklich, da wir in unseren Kindern und ihrem Blut weiter leben.</p>
<p>Auch wenn unser Deutschland eine Zeit der tiefsten Erniedrigung durchleidet, verlieren wir Volkstreuen nicht den Glauben an die Schicksalswende. So wie wir die Weihnachtszeit und Wintersonnenwende begehen, im steten Bewußtsein, daß jeder Dunkelheit das Licht folgt, wissen wir, daß dieser dunklen Nacht unseres Volkes nur ein heller Morgen und ein heller Tag folgen kann. Auf diesen Tag warten wir &#8211; auf diesen Tag bereiten wir uns vor. Für diesen Tag bewahren wir die Kultur unseres Volkes &#8211; unserer Art.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://freies-pommern.de/index.php/?feed=rss2&#038;p=2407</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ewig dreht das Rad des Lebens…</title>
		<link>http://freies-pommern.de/index.php/?p=2364</link>
		<comments>http://freies-pommern.de/index.php/?p=2364#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 21 Dec 2010 09:49:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturkreis]]></category>
		<category><![CDATA[Feuer]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[Wintersonnenwende]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitenwende]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://freies-pommern.de/index.php/?p=2364</guid>
		<description><![CDATA[Wintersonnenwende 2010 in Pommern Wintersonnenwende: die tiefste Nacht des Jahres läßt am 21. Julmond das alte Jahr sterben – ein neues wird geboren. Die Nächte werden wieder kürzer, die Tage endlich länger. Das Licht siegt über die Dunkelheit! Für unser Volk war das Fest der Wintersonnenwende über die Jahrhunderte hinweg von besonderer Bedeutung im Jahreslauf. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://freies-pommern.de/FP.Bau.Blog/wp-content/uploads/2010/12/wintersonnenwende.jpg" alt="" width="591" height="268" /></p>
<p><span style="font-size: x-small;"><em>Wintersonnenwende 2010 in Pommern</em></span></p>
<p><strong>Wintersonnenwende: die tiefste Nacht des Jahres läßt am 21. Julmond das alte Jahr sterben – ein neues wird geboren. Die Nächte werden wieder kürzer, die Tage endlich länger. Das Licht siegt über die Dunkelheit!</strong></p>
<p>Für unser Volk war das Fest der Wintersonnenwende über die Jahrhunderte hinweg von besonderer Bedeutung im Jahreslauf. Der Winter hatte, gerade durch das Zusammenspiel von Kälte und Dunkelheit, für unser Volk einen lebensbedrohlichen Faktor. Das Licht hingegen bedeutete Leben und Freude, darum entzündeten unsere Ahnen zur Ehre der Sonne und deren Wiederkehr zur Wintersonnenwende Feuer auf den Hügeln der Heimat. Das Feuer symbolisiert die Sonne, die wiedergeboren wird. Am Tag der Sommersonnenwende, dem 21. Brachet, wurde es ebenso zur Ehre der Sonne entzündet, welche an diesem Tag den höchsten Stand am Himmel hat. Doch nicht nur das Feuer war Symbol für die Sonne, gleichsam das Rad, welches in Form von Stroh angezündet und die Berge heruntergerollt wurde.</p>
<p>Leider liegt heute der tiefgründige Sinn der Sonnenwende tief unter den Trümmern dieser kranken Welt begraben. Während unsere Vorfahren noch im Einklang mit der Natur lebten, ist unser Volk in großen Teilen zu einer seelisch und daraus folgend kulturell rohen Masse verkommen. Nur wenige treffen sich heute auf den Erhöhungen unseres Vaterlandes und entzünden die Feuer im Glauben an die Zeitenwende. Der Großteil rast hektisch und ohne Rücksicht durchs Leben, stets auf der Suche nach  materiellem Glück – sein einziger Glaube ist der Egoismus, aus Angst zu sterben, ohne alle „persönlichen Träume“ gelebt zu haben.</p>
<p>Unsere Ahnen hingegen respektierten den Rhythmus der Natur: jedem Leben folgt der  Tod. Sie machten daraus aber kein Drama, sondern erkannten das ewig währende Gesetz des Lebens an: Werden &#8211; Sein &#8211; Vergehen. Dieses Lebensgesetz spiegelt sich im Fest der Wintersonnenwende wieder.</p>
<p>Auch wenn unser Deutschland eine Zeit der tiefsten Erniedrigung durchleidet, verlieren wir Volkstreuen nicht den Glauben an die Schicksalswende. So wie wir die Wintersonnenwende begehen, im steten Bewußtsein, daß jeder Dunkelheit das Licht folgt, wissen wir, daß dieser dunklen Nacht unseres Volkes nur ein heller Tag folgen kann &#8211; und folgen muß!</p>
<blockquote><p><em>Und brennt auch das Feuer auf heimlichen Plätzen<br />
 in den Mulden und Gräben und hinten im Tal -<br />
 es brennt doch nach uralten, heil&#8217;gen Gesetzen<br />
 und ist uns ein uraltes, heiliges Mal.</em></p>
<p><em>Können wir unser Fest auch nicht offen begehen<br />
 und feiern es so, wie der Kampf es gebeut,<br />
 denn in uns ist Hoffnung, daß nie wird vergehen<br />
 der Brauch uns&#8217;rer Ahnen auch in künftiger Zeit.</em></p>
<p><em>Hoch schlagen zum nächtlichen Himmel die Flammen,<br />
 hoch schlagen die Herzen &#8211; frei ist unser Sinn.<br />
 So wie wir hier stehen: im Kreise zusammen.<br />
 so sind wir des werdenden Volkes Beginn.</em></p>
</blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://freies-pommern.de/index.php/?feed=rss2&#038;p=2364</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sommersonnenwende</title>
		<link>http://freies-pommern.de/index.php/?p=1136</link>
		<comments>http://freies-pommern.de/index.php/?p=1136#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 00:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturkreis]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://freies-pommern.de/?p=1136</guid>
		<description><![CDATA[Die Sommersonnenwende, auch im Norden Europas als Mittsommer bekannt, ist die Hoch-Zeit des Jahres. In ihr sehen wir die Zeit der Lebenshöhe. Die Hälfte eines Jahres ist nun hinter uns, die Sonne steht an ihrer höchsten Position und das Jahr ist an seinem Höhepunkt angelangt. Diese Wende des Jahres erkannten schon unsere Vorfahren und waren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Sommersonnenwende, auch im Norden Europas als Mittsommer bekannt, ist die Hoch-Zeit des Jahres. In ihr sehen wir die Zeit der Lebenshöhe. Die Hälfte eines Jahres ist nun hinter uns, die Sonne steht an ihrer höchsten Position und das Jahr ist an seinem Höhepunkt angelangt. Diese Wende des Jahres erkannten schon unsere Vorfahren und waren selbst im Stande sie aus astronomischer Sicht festzulegen. Allerdings handelt es sich hierbei nicht um einen einzelnen Tag, obwohl es richtig ist das am 21.Juni/Brachet der längste Tag und die kürzeste Nacht ist, er vielmehr der Beginn dieser Wende ist und sie sich auf einen Zeitraum von 3 bis 12 Tage beläuft. Ähnlich den Rauhnächten in der Julzeit.</p>
<p>Da es durch seinen Charakter als Fest der Kraft und der Freude einen enormen Beliebtheitsstand besaß und weiterhin besitzt, wandelte die Kirche es auf die eigenen Bedürfnisse um und sprach es dem Täufer Johannes zu. Natürlich geschah das auch mit den detailreichen christlichen Umdeutungen. Beispielsweise dem Verbrennen einer Strohpuppe, welche eine Hexe symbolisierte. Was wieder einmal mehr ein Zeichen für die Verfolgung der heidnisch gebliebenen Menschen durch die Kirche widerspiegelt.</p>
<p>Wir sehen die Sommersonnenwende als die sorgloseste Zeit des Jahres. Es ist eine Wonne in dieser herrlich warmen, wunderschönen Sommerzeit aufzubauen und zu schaffen, Sonnenstunden zu genießen oder aber die Natur in ihrer Pracht bei Wanderungen und am Strand wahrzunehmen. Nicht nur in der Pflanzen- und Tierwelt wächst und gedeiht alles und gewinnt an Kraft. Denn auch wir riechen und schmecken die Fülle und Fruchtbarkeit der Natur. Dieser Jahresumbruch, der Übergang des Blühen und Wachsens zur Reife und Frucht, stellt sich auch bei uns ein.</p>
<p>Aus Dankbarkeit über die Fülle des Lebens ist dieser Fruchtbarkeitsritus der Sonne als Lebensspender geweiht. Ohne ihr Licht und ihre Wärme würde alles Leben eingehen. Es ist wahr, denn nicht nur Pflanzen wachsen der Sonne entgegen, auch wir Menschen orientieren uns an ihr, genießen sie, fühlen die Stärke die sie uns verleiht und lassen den niederdrückender Gemütsschleier des Winters von ihr vertreiben, wenn sie mit ihren Strahlen unser Herz und unseren Körper mit Freude erfüllt. Und zu diesem Jahreszeitpunkt besitzt die Sonne ihre meiste Macht, an welche sie auch dem „Feuerzauber“ seine größte Wirksamkeit verleiht, an der wir uns der Sonne entgegenstrecken und ihre Energie aufnehmen, damit uns dadurch die Hoheit dieses Augenblicks innerlich bewusst wird.</p>
<p>Man könnte sie glatt mit einer Mutter vergleichen die uns hegt und pflegt, die uns antreibt und mahnt. Wobei dieser Vergleich überhaupt nicht so abwegig sein muß. Schließlich war sie einst bei den Kelten und Germanen eine hohe weibliche Gottheit mit dem Namen Sol oder Sul.</p>
<p>Ja die Sonne hat zu diesem Fest eine Schlüsselfunktion, nicht nur aus Sicht der Natur, sondern auch aus der Mythologischen. So ist der Tod des sonnengleichen Baldurs fester Bestandteil einer Sommersonnenwende. Denn sein Tod ist der Auftakt für den abnehmenden Sonnenlauf. Ab diesem Tag nehmen die Sonnenstunden ab und die Nacht verlängert sich.</p>
<p>Doch in der Zeit der Sommersonnenwende ist nicht nur das Ende mit mythischen Parallelen versehen. Ebenfalls wie bei den heidnischen Göttern erleben auch wir ein goldenes Zeitalter. Unter reich beblätterten Baumkronen vergessen auch wir den Kummer der Zeit und stärken Körper und Geist bei spielerischen Wettstreiten, so dass faire Spiele und der allgemeine Spaß das Gruppenempfinden emporheben. Ja selbst die Festmahle nach den Spielen spiegeln sich ebenso wie das gemeinsame Ruhen beim Minnetrank. Das Tanzen der Frauen auf den Wiesen, den bunten Blütenteppichen der grünen Flur ist bei uns mit großem Tanz und dem Umtanzen des geschmückten Kletterbaumes vergleichbar. Ein weiterer Hinweis, dass die mythologische Herkunft der Sommersonnenwende das Goldene Zeitalter der Asen umschreibt, ist der Vermerk auf den Sternenhimmel, der von den Bewohnern Asgards zu dieser Jahreszeit besondere Beachtung findet. Schließlich sehen auch wir diese Zeit als Phase mit den häufigsten Sichtungen von Sternschnuppen, was für uns womöglich gleichfalls beeindruckend ist.</p>
<p>Und diese Epoche der Asenzeit beherbergt eine Ahnung um die Wendung der bestehenden Grundordnung. Nämlich auf Gimils Höhen verbringen Freya und Wodan ihre gemeinsame Zeit und sie nimmt ihm den schwermutsvollen Schleier vom Gemüt und eröffnet ihm dadurch eine sorgenfreie Gegenwart. Obwohl sie im Verborgenen schon den drohenden Tag des Götterelends erblickt, schafft sie es dem Wode einen heiteren Sonnenmorgen zu bescheren.</p>
<p>Hier haben wir die frohe Hoch-Zeit des Jahres, die im Unterbewusstsein weiterhin sich der abnehmenden Sonnenbahn und deren Folgen klar geworden ist, sich jedoch dadurch keineswegs der Freude am Moment berauben lässt.</p>
<p>So wie die Mythologie von Freyas Zauber an Wodan spricht, so handeln auch die Sagen und Märchen um diese Zeit vom Thema Zauber. Sei es das sich Berge öffnen, das Elfen und Zwerge ihr Wesen treiben und dabei ihre verborgenen Schätze preisgeben, über die Erlösung von Jungfrauen, hin zu läutenden, versunkenen Glocken oder das Verstehen der Tiersprache und selbst eine geheimnisvolle Wünschelrute zu finden scheint in dieser Spanne weniger unglaubwürdig als das Liebenden geholfen wird. Womit wir auf Freyr, dem Gott der Liebe und der Ehe, zu sprechen kommen, denn seine Person steht auch in Anlehnung an das Fest des Lichtes und des Feuers.</p>
<p><img src="http://freies-pommern.de/FP.Bau.Blog/wp-content/uploads/2010/06/20100621_ssw.jpg" alt="" /></p>
<p>Und diese Freudenfeuer wurden von einer Art Heischegang der Jugend eingeleitet. Diese gehen mit geschmückten Stecken von Tür zu Tür und tragen Gedichte und Lieder vor um Geld für die abendliche Musik, Essen für das große Festmahl und Brennmaterial für den kunstvoll aufgebauten Feuerstoß zu erhalten.</p>
<p>Bei diesem Holzstoß positionierte man einen Stamm in der Mitte und schmückte ihn mit Blumen und Kränzen, gebietsweise sogar mit Eiern. Es gibt auch den Brauch einen hergerichteten Baum zu erklettern, welcher von Mädchen umtanzt wird. Ja vielleicht ist selbst dieser Baum bereits der Mittelpunkt dieser Feuerstelle. Die Scheiterhaufen zu solchen Veranstaltungen nannte man auch Baldurs Bal (bedeutet Scheiterhaufen).</p>
<p>Jungen und Mädchen springen übers Feuer damit sie einen Segen und Glück für ihren gemeinsamen Lebensweg erlangen. Das Umtanzen der lodernden Flammen hatte annähernd den gleichen Effekt. Alles zielt darauf ab einen Sonnensegen oder einen Schutz vor bestimmten Umwelteinflüssen zu erhalten, weshalb man selbst über die Glut „ging“.</p>
<p>Gegen Seuchen und Gefahr am Vieh ließ man die Tiere durch das abgebrannte Feuer laufen. Diese speziell aufgeschichteten Holzscheite bekamen den einprägsamen Namen „Notfyr“.</p>
<p>Zu diesem Ereignis verleiht die Sonne dem Feuer, welches unter anderem auch als Symbol der Sonne gilt, äußerst heilende und magische Kräfte. Der Glaube an einen flammenden Segen war dermaßen ausgeprägt das man selbst Kinder über das Feuer der Sommersonnenwende rüber warf um sie gegen Krankheiten zu stärken. Bei den Kelten unterstützten die Druiden diesen Zauber der Zeremonie sogar damit indem sie Sporenstaub des Bärlapps in die Flammen warfen. Da dieses Puder auch Hexenmehl oder Blitzpulver heißt, kann man dessen Wirkung bereits erahnen. Aufregende Licht- und Explosionseffekte waren die Folge darauf und stellten unter anderem einen Höhepunkt dieses Festes da.</p>
<p>Doch allein eine Sippenfeier auf einen kunstvoll ausgerichteten brennenden Holzstoß zu beschränken wäre zu einfach. Schließlich handelt es sich um eine Sonnenwende, dessen Schwerpunkt vom Wechsel des Lebens durchdrungen ist. Und dabei schauen wir auf die Bräuche wo brennende Lichter auf Seen und fließenden Gewässern schwimmen gelassen werden. Andernorts ließ man auch brennende Pechkränze die Bäche hinunter treiben. Die alte Jahreshälfte sollte so verabschiedet werden und die Neue gleichfalls begrüßt.</p>
<p>Einen anderen Brauch pflegte man in Questenberg am Harz zu feiern. Dort versammelte sich die Dorfgemeinschaft auf dem Dorfberge noch vor dem Aufgehen der Sonne. Dann wurde die Queste aus der alten Jahreshälfte erneuert. Damit begrüßte man die neue Jahreshälfte. Dazu gab es Speis und Trank zum Zeichen der Verbundenheit der Dorfgemeinschaft. Auch flochten die Mädchen Kränze aus neunerlei Kräutern, um diese dann mit den eigensten Wünschen im Sonnenwendfeuer verglühen zu lassen. Mit Stroh und Reisig ausgestopfte, mannshohe Räder rollten von den Bergen und den Höh´n um den Feldern Fruchtbarkeit zu verleihen. Sie erinnern an Freyer, Donar und Baldur, denn Ihnen zu Ehren ziehen sie ihre Bahn von den Höh´n bis ins Tal. Symbolisiert wird hiermit der Sonnenlauf, welcher zu dieser Zeit ebenso abwärts führt und die Früchte der Felder nunmehr zum Reifen treibt. Hölzerne Scheiben mit einem Loch in der Mitte wurden ebenfalls angezündet und ins Tal oder in hohem Bogen mit Liebeswünschen übers Land geschleudert. Für diese Prozedur nutzte man auch altüberlieferte Sprüche, mitunter für Flursegen und Erntedank.</p>
<p>Doch nicht allein diese Scheiben dienen der Liebesbezeugung. Schwüre und Sprünge über die Glut deuteten meist zu dieser Zeit auf eine Verlobung oder die Festigung der bestehenden Ehe. Das Feuer strahlt eine enorme Kraft aus und um diese Kraft zu verstärken fügte man ihm Farn- und Johanniskraut bei. Vielerlei Kräuter gelangen durch die Sonnenenergie dieser Tag zu erhöhter Wirkung, genannt und typisch bei einer Sommersonnenwende sind hier folgende Kräuter: Johanniskraut, Kamille, Bärlapp, Eisenkraut. Bei manchen Bräuchen gewannen sie an Wichtigkeit. Zum einen beim Umstecken der Felder bei welchem die „Wolfskräuter“, wie Arnika und Eberesche Segen spendeten. Oder als die Frauen Starkbier brauten mischten sie Kräuter hinein um einen berauschenden und luststeigernden Effekt zu bekommen. Was beinahe alle Traditionen und Bräuche gemeinsam haben ist das Gebete und Heilsprüche unterstützend wirken und Kraft, Vertrauen und Selbstbewusstsein verleihen.</p>
<p>Die Nacht zum 22.Juni besitzt mancherorts den Ruf einer Geisternacht. So das am Tage zuvor die Familiengräber hergerichtet und mit blühenden Sommerblumen geschmückt werden. Dies geschieht allerdings nicht aus Furcht vor Gespenstern oder Zombies, sondern mehr aus dem Sippen- und Volkszugehörigkeitsgefühl der Menschen.</p>
<p>Denn von unseren Ahnen stammen wir und zu Ahnen werden einst auch wir für unsere Kinder und Enkel werden. Und somit fügen wir uns ein in eine kreisende Kette des Blutes das wir erhalten haben und dereinst weitergeben, weil sie unser Ansporn zu Leistung sind um uns ihrem Namen für würdig zu erweisen. So wie sie wollen auch wir unsere Füße fest in den Boden stemmen, uns verbunden fühlen mit der Erde die uns nährt und dann dem Energiequell der Welt, der Sonne, entgegenrecken.</p>
<p>Dieser Gedanke findet Gestalt durch die Aufstellung der Mittsommerstange, wie die noch vor einigen Jahren in Schleswig geschah. Auffallend dabei ist das diese Säule das uralte Zeichen der MAN-Rune trug, die ein Zeichen des Sonnenhelden ist, der seine Arme in den sommerlichen Himmel emporhebt. Sie soll angeblich die Erfüllung der Wünsche beeinflussen. Doch glaube ich eher, dass sie als Mahnmal für die Wende steht und alle an die Rückbesinnung auf edle Werte und persönlichen Einsatz erinnern soll, der uns zu sonnengleichen Helden erzieht. Damit wir der Sonne ähneln.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Die Sonne strahlt mit voller Kraft und läßt das Leben leuchten!</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://freies-pommern.de/index.php/?feed=rss2&#038;p=1136</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ostern – Das Frühlingsfest an welchem wir den Lenz begrüßen</title>
		<link>http://freies-pommern.de/index.php/?p=716</link>
		<comments>http://freies-pommern.de/index.php/?p=716#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 14:10:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturkreis]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://freies-pommern.de/?p=716</guid>
		<description><![CDATA[„Das Frühlingsfest an welchem wir den Lenz in unserem Land begrüßen, die ersten Knospen aufspringen und das aufstrebende Leben kündet, die holde Göttin Ostara über unsere Felder schreitet sie fruchtbar zu machen – und um mit ihrer Anmutigkeit den Sieg zu bestätigen den die Sonne über den Winter erlangt und Donar die Reifriesen erfolgreich zurückgeschlagen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>„Das Frühlingsfest an welchem wir den Lenz in unserem Land begrüßen, die ersten Knospen aufspringen und das aufstrebende Leben kündet, die holde Göttin Ostara über unsere Felder schreitet sie fruchtbar zu machen – und um mit ihrer Anmutigkeit den Sieg zu bestätigen den die Sonne über den Winter erlangt und Donar die Reifriesen erfolgreich zurückgeschlagen hat, ist eines der wichtigsten Sonnenfeste für uns Heiden überhaupt. Es ist der langersehnte Sonnenschein der uns diese wonnige Wärme beschert nach dieser unendlichen Zeit der Kälte und des Frost. Nun erwacht in allem das Leben und Liebe um neues Leben zu zeugen. Ein neuer Kreislauf hat begonnen! Diese Wende ist für uns ebenso wichtig wie für die Pflanzen und Tiere, denn sie erweckt in uns die Lebenskraft den Tatendrang. Wir nehmen nun verstärkt das Vogelgezwitscher war, genießen die strahlende Sonne und das Aufblühen der Natur bei Spaziergängen und erfreuen uns des wiedergewonnenen Lebens. Nun ist die Zeit gekommen diese Freude umzuwandeln in Feste, deren Feuer zu Ehren der Natur, der Götter und Ahnen in die Lüfte braust und die Sonne begrüßt, die wieder Einzug in unsere Welt nahm und alles zum Leben treibt.“</em></p>
<p><em><img src="http://freies-pommern.de/FP.Bau.Blog/wp-content/uploads/2010/04/20100401_ostern.jpg" alt="" width="450" height="250" /><br />
 </em></p>
<p>Allgemein ist Ostern als Auferstehungsfest bekannt, sei es der Natur und allen Lebens oder des christlichen Gottes Jesus. Tiefer begründet sind allerdings seine Wurzeln in der germanischen Kultur, als in der Christenlehre. Dies zeigt allein schon der Name Ostern, welcher auf die heidnische Frühlingsgöttin Ostara (althochdeutsch Ostar bedeutet = „die Richtung gegen Morgen“) hinweist. Diese Verbindung findet man in ganz Europa, wo sie unter anderem als Eos, Eostre oder Ostarun bekannt war und noch immer ist. Sie stellt die neu erweckte Morgenröte dar und war dem früheren Germanen als Göttin der Fruchtbarkeit eine heilige Hüterin und Botin des Frühlings.</p>
<p>Die Sagen und Märchen belegen noch in der heutigen Zeit ihr Wirken und ihr hohes Ansehen in den Völkern Europas. Als jugendliche Jungfer mit blondem Haar und weißem Kleide streift sie am frühen Morgen und in Vollmondnächten durch die Wälder, über Bäche und weite Felder, um die Pflanzen, Tiere und Menschen aus ihrer winterlichen Schlaf- und Ruhezeit zu wecken. Ihre Botschaft war der Sieg Donars über die Reif- und Eisriesen, die die Lande in Frost und Kälte halten wollten, aber auch die Wiederkehr der strahlenden Sonne, die nun alles mit den ersten warmen Sonnenstrahlen umgibt. Jeder sieht bereits bei kurzem Umsehen das Knospen und Erblühen der Pflanzenwelt. Auch wir Menschen spüren die wieder erlangte Lebenskraft in unseren Leibern. Jeden Sonnenschein nehmen wir intensiver auf und der Lockruf der Vögel ruft unsere Seele auf das Leben zu ergreifen und mit frisch geschöpften Kräften Werke und Arbeit wieder aufzunehmen. Nicht zuletzt dank Donars Hilfe, da er mit seinem Hammer die Scholle wieder von Eis befreite und die Arbeit auf den Äckern und in den Gärten ermöglichte.</p>
<p>Viele Tiere bekommen in den ersten Frühlingswochen ihre Jungen. Als bekanntestes sei hier nur der Hase erwähnt. Er erhielt durch seinen frühen und großen Nachwuchs eine Stellung als Fruchtbarkeitssymbol. Er wurde zum Osterhasen der die Ostereier, das Sinnbild des ruhenden und aufbrechenden Lebens, versteckt.</p>
<p>Das genaue Datum dieses Festes ist nicht festsetzbar. Überall und in den verschiedensten Regionen wird es zu unterschiedlichen Zeiten begangen. Im westlichen Alpenraum zündet man am 21. Lenzing/März, dem Tag der Frühlings Tag-und-Nachtgleiche, hoch aufgeschichtete Funkenfeuer an. An diesen 15 Meter starken Feuern ist eine Strohpuppe befestigt. Sie personifiziert den Winter und soll ihn somit symbolisch vertreiben. Hier haben wir auch gleichzeitig wieder eine Parallele zu dem beweglichen Osterfest, wo auch eine Strohpuppe den Winter und/oder die Eisriesen darstellt. Verbrennen war dabei nicht die einzige Variante den Winter zu bannen. Aus dem „Lande“ tragen, wobei auf die Puppe geschlagen wurde, und sie vom Berg ins Tal werfen sind regionale Abweichungen dieses Brauchs.</p>
<p>Ein weiterer Punkt in dem sich die verschiedenen Datierungen ähnlich sind, findet sich im Astronomischen. Zur Zeit der Frühlings Tag-und-Nachtgleiche dreht sich die Erde ins Sternzeichen des Widders und die Sonne steht am östlichsten Punkt des Horizonts. Dies waren und sind heute noch die ersten Anzeichen des zurückkehrenden Lebens. Das Vergehen wurden überwunden. Beim beweglichen Ostern richtet sich die Bestimmung der Festzeit nach dem Monde. Der Sonntag, der dem ersten Vollmond nach der Frühlings Tag-und-Nachtgleiche folgt, legt es in diesem Falle fest. Somit ist auch für uns ersichtlich das damals schon ein bestehendes Wissen und Bewusstsein über das Wirken des Mondes auf uns und die Natur bestand. Dem Mond sagt man während dieser Phase nämlich besondere Wachstumskräfte nach, die auf alles und jeden wirken sollen. Aus diesem Grunde wurde diese Variante für das Erweckungsfest der Natur erwählt. Vielerorts spricht man dieses Datum der Kirche zu. Doch dieses Naturwissen, über den Himmel und Sterne, stammt aus dem germanischen Raum.</p>
<p>Als Beweise dafür seien nur Stonehedge und die Funde in Deutschland erwähnt. Dort fand man unter anderem die Himmelsscheibe von Nebra und eine hölzerne Einrichtung, Kultstätte die starke Verbindungen im Aufbau mit dem besagten Stonehedge aufweist. Und wie jedem bekannt ist mutmaßen Forscher das dies eine „vorzeitliche“ Sternenwarte sei. Diese Beispiele hat die Forscherwelt mit einem Alter von etwa 4000 Jahren datiert. Allerdings gibt es den christlichen Glauben „gerade“ erst knappe 2000 Jahre. Also ist dieses Wissen allein auf ein germanisches Europa zurückzuführen und nicht auf den südöstlichen Mittelmeerraum.</p>
<p>Dieses Wissen um die Mächte der Natur spiegelte sich auch in den Bräuchen unserer Vorfahren wieder. In dessen Leben sich alles um und mit der Natur drehte. Betrachten wir nur einmal den Brauch des Osterwassers. Überall schmilzt der Schnee und dringt durch die Erde ins Grundwasser. Dies wiederum lässt die Quellen verstärkt klareres Wasser an die Oberfläche treten. Diesen Prozess sahen unsere Vorfahren als Notwendigkeit der Natur an, um die Pflanzen und Tiere für den Kampf des Lebens vorzubereiten und zu kräftigen. Es wurde also angenommen, dass auf diesem Wasser ein Segen liegen musste. Um diesen Segen bestmöglich für sich zu nutzen sollte das Wasser zur reinsten Zeit geschöpft werden. Vor der Dämmerung des Ostersonntages, zogen nun die Jungfrauen stillschweigend zu der Quelle um das heilreiche Wasser gegen den Strom zu schöpfen. Stumm zogen sie auch wieder heimwärts, damit das Wasser nicht durch ihr Geplapper unrein werde. Viele Burschen machten sich damals den Spaß die Mädchen zu erschrecken und fanden das äußerst komisch. So, das selbst das, einen kleinen Kultstatus erlangte. Allerdings haben die Mütter das weniger lustig gefunden. Denn die reinen – segenreichen Kräfte des Osterwassers wurden dadurch aufgehoben und die waren doch so wichtig für das Vieh und den Garten. Selbst als reinigend wurde es angesehen, trinke man davon. Aus diesen Gründen behielt man, über die Spanne eines Jahres, immer etwas Wasser übrig. Für den Fall der Fälle. Danach versiegten die heilbringenden Fähigkeiten des Wassers.</p>
<p>Wichtig allerdings beim Holen des Osterwassers waren die Gaben die man der Frühlingsgöttin darbrachte. Vor dem Schöpfen bot man ihr die ersten Frühlingsblumen. Sie sind es die zu dieser Zeit die meisten Heilkräfte aufweisen und als Boten des einbrechenden Lenz werden sie ihr zur Huldigung dem Wasser und in die Höhlen, wie bei den Externsteinen, übergeben.</p>
<p>Einer der wohl bekanntesten Osterbräuche ist das Osterfeuer. Hoch aufgeschichtete Holzstöße sind in der Osterzeit über die ganze Breite Europas verteilt. Wir finden sie in England und Schottland, in Frankreich und Italien, den Balkanstaaten und auf der Pyrenäenhalbinsel, in Deutschland und Skandinavien. Auf fast dem ganzen Kontinent wird das Auferstehungsfest der Natur mit gewaltigen Feuern begangen. Ja selbst in Teilen Asiens sieht man das ein oder andere Feuer zucken. Natürlich besteht für jedes Land ein anderer Name und die Ausrichtung des Festes ist unterschiedlich gestaltet, doch der Sinn ist immer der Gleiche geblieben. Das Feuer der Freude, angezündet um den Frühling zu begrüßen und den Göttern zu danken, holt die Menschen raus in die aufblühende Natur, bringt die Sippen wieder zusammen und wärmt nicht nur die Leiber, die es um sich schart. Es bestrahlt mit stärkendem Schein die Seelen und Gemüter der Menschen und lässt sie ausgelassen feiern, tanzen und singen.</p>
<p>Seit jeher sammeln die Jungen Holz und Reisig um am Karfreitag den Scheit aufzubauen, damit am Abend vorm Ostersonntag das Freudenfeuer fertig und bereit stand. Manchmal kam es auch vor, dass die Jungen der Nachbargemeinde den aufgerichteten Holzstoß bereits in der Nacht zuvor anzündeten, so dass die Benachteiligten gezwungen waren bei einer anderen Gemeinde zum Osterfeuer zu gehen. Deshalb blieben einige über Nacht zur Bewachung des Holzes da, was allerdings nur in Ausnahmefällen passierte.</p>
<p>Dieses Feuer hatte eine starke Bedeutung für unsere Vorfahren, schließlich verkündeten die Funken des Brands ein Ende der jähen Winterszeit und im Anschluss an die Feier wurde am darauf folgenden Tag die Asche auf den Feldern verstreut. Man sagte sie sei der Schatz der Feuergeister und sprach ihr deshalb eine fruchtbringende Eigenschaft zu. Heutzutage ist dies sogar bestätigt, weil Holzasche als Dünger dient.</p>
<p>Die Osterzeit steckt voll von Bräuchen. Ob wir uns die riesigen Sonnenräder (die aus Stroh und grünen Zweigen bestehen) oder die Fackelwürfe ansehen. Beide sollen den Boden und alles was es überrollt, bzw. überfliegt, mit Fruchtbarkeit beschenken und ein Zeichen der zurückgekehrten Sonne darstellen.</p>
<p>Wieder findet auch der grüne Zweig seinen Platz. Er weckt die Fruchtbarkeit und das Leben in allem was er streift. Gerade beim umhertollen verliebter Mädels und Burschen kam der Zweig als Neckmittel zum Einsatz.</p>
<p>Selbst in der Küche entwickelt sich das Ostergebäck zu Sonnenzeichen oder nimmt die Gestalt von Lämmern, Hasen und anderlei Getier an. Doch die wohl bekannteste und verbreiteste Variante findet sich im Osterzopf. Und als jener Versinnbildlicht er den Wunsch zur Bindung eines langen Lebens in Gesundheit, Kraft und Fülle.</p>
<p>An Gründonnerstag haben in einigen Gegenden die alten Riten der Winteraustreibung mit Hilfe von Lärm und Getöse noch immer Bestand. Und zwar in solchem Maß, das selbst die Kirche auf Glocken- und Orgelspiel verzichtet um den Jungen und Mädels mit ihren Ratschen den Freiraum geben.</p>
<p>Am Karfreitag, auch als stiller Freitag bekannt soll die Arbeit still liegen. Nebenbei bemerkt ist es ungewiss ob die Kirche dies so prägte. Auf jeden Fall fanden an diesem Tag, nach dem die Jungen den Holzscheit errichteten viele Tanzveranstaltungen, Feste und große Essen statt. Ein Vergnügen für alle Sippen.</p>
<p>Nun kommen wir zu den Flurumgängen. Im Spazierengehen am Ostersonntag und den Palmsträußen oder – buschen erhielt sich eine alte bäuerliche Tradition am Leben. Der Bauer geht bei der Feldweihe seine Felder ab und bringt an den Ecken heilige Kräuter und Gewächse an. Verwendet werden dafür dann zum Beispiel Pfefferminze, Schlüsselblume, Weidenkätzchen, Wacholder, Efeu, Eibe und/ oder viele andere mehr. Mit bunten Bändern, bunten Eiern und/ oder einer Kerze soll dieser Palm eine gute Ernte einbringen und Hagel, Blitz und Feuer von ihnen fern halten. Kunstvoll gestaltet hielten sie auch Unglück vom Haus ab und brachten Segen, wenn solch ein Strauß am Haus befestigt wurde. Für diese Tätigkeiten nahm man sich bereits am Sonntag, eine Woche vor Ostern, die Zeit. Wir nennen deshalb diesen Tag Palmsonntag. Abseits dessen platzierten auch viele zu Ehren der Ahnen die Buschen an den Gräbern der Verstorbenen.</p>
<p>Eine enge Verknüpfung zum Tod und einer Auferstehung aus demselben, ist beim Osterfest nicht wegzudenken. Schließlich galt zur damaligen Zeit der Winter als die Zeit des Vergehens und des Todes.</p>
<p>Hier erschließt sich für uns ein Bild. Der Frühling, das junge Leben, ersteht neu aus dem vergangenen Winter, dem Tode. Ostern ist geprägt durch das Erwachen und Aufbrechen des Lebens. Womit ließe sich das besser darstellen als mit dem Osterei? In seinem Innern erwacht das Leben. Es durchbricht die harte Schale und tritt ans Licht. Das Ei ist in zahlreichen Hochkulturen der Welt das Fruchtbarkeits- und Lebenssymbol schlecht hin. So auch in der unseren, wo es heutzutage nicht mehr wegzudenken ist. Bunt bemalt, ausgepustet, gekocht oder bei Spielen und Speisen nimmt es eine Schlüsselfunktion dieses Festes ein. In der Kar- und Osterwoche sind sehr häufig Speisen mit Ei und Kräutern auf den Tischen der meisten Familien zu finden. Alles dreht sich ums Ei, aus dem das Leben empor bricht.</p>
<p style="text-align: center;"><em>Das Leben, das entstanden ist.</em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Das Leben, das sich der Sonne entgegenstreckt.</em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Das Leben, das zu wachsen beginnt.</em></p>
<p>Die Osterzeit – steht für das Einbrechen des Lebens in der Welt. Hierbei ist es egal von welchem Leben, in Art und Form, die Rede sei. Alles Leben reckt sich auf und entwickelt sich neu. In jedem und allem kommt die Freude zum Vorschein. Die Freude des wiedergewonnenen – zurückgekehrten Lebens;</p>
<p style="text-align: center;"><strong>durch die Sonne!</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://freies-pommern.de/index.php/?feed=rss2&#038;p=716</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

