Erbärmlich: Das System weiß nicht mehr weiter und klammert sich an Polen

Am vergangenen Montag hat der Kreistag Ostvorpommern gegen die Stimmen der NPD beschlossen, ein deutsch-polnisches Schulzentrum in den Kaiserbädern zu errichten. Da das Heringsdorfer Gymnasium nicht mehr die notwendigen Schülerzahlen erreicht, legt man es in Form einer Kooperativen Gesamtschulen nun einfach mit der Ahlbecker Regionalschule zusammen und gibt dem ganzen den Anstrich eines deutsch-polnischen Schulzentrums.

Natürlich verkaufen die Herrschenden unserem Volk ein „deutsch-polnisches Schulzentrum“ als großen Fortschritt. Doch in Wirklichkeit ist das nichts weiter als ein weiteres Eingeständnis für eine vollkommen verfehlte Politik in allen Bereichen.

Weil man im Zeichen des Kapitalismus seit Jahrzehnten alles systematisch kaputt macht, was keinen Profit einbringt, steht man heute vor einem Scherbenhaufen. Entweder werden junge Familien aus ihrer Heimat vertrieben, weil dieses System ihnen hier keine Perspektive bietet. Oder junge Familien werden von vornherein total entmutigt, Kinder in die Welt zu setzen, weil sie Angst vor einer ungewissen Zukunft haben. Darüber hinaus wird das Bild und die Bedeutung der Familie durch die Gesellschaft zerstört.

Fakt ist: Wenn der Geburtenrückgang und die daraus resultierende Kinderarmut nicht so extrem wären, hätte das Gymnasium in Heringsdorf nicht um seinen Bestand fürchten müssen, weil man die notwendige Eingangsschülerzahl ohne Probleme erreicht hätte. Der Weg, den man jetzt mit der Kooperativen Gesamtschule gehen will, ist nichts halbes und nichts ganzes.

Doch noch viel schlimmer ist, daß man erst deutsche Familien aus ihrer angestammten Heimat regelrecht vertreibt und sich dann an seine „polnischen Nachbarn“ im Ausland klammert. Dieses System muß sich an einen anderen Staat – in dem nicht völlig andere Gesetze herrschen, sondern dessen Volk auch eine völlige andere Kultur hat – hängen, nur um eine Schule zu erhalten. Das ist kein Fortschritt, das ist peinlich! Wir Deutschen waren in der Welt einst als das Volk der Dichter und Denker bekannt und geschätzt.

Für eine einfache Lösung, hätten die Herrschenden nur einmal von ihren festgefahrenen Dogmen abweichen und das Wohl des Volkes in den Vordergrund stellen müssen. Kurz gesagt: Nicht die Praxis an die Theorie anpassen, sondern die Theorie an die Praxis! Nur die Mindesthöhe der Eingangsschülerzahlen hätte im Schulgesetz geändert werden müssen und das Gymnasium könnte so wie es ist weiter bestehen. Damit ließe sich die Zeit überbrücken, bis notwendige bevölkerungs- und familienpolitische Maßnahmen gefruchtet hätten.

Aber darüber hat man nicht einmal nachgedacht. Man wird als junger Mensch das Gefühl nicht los, daß die Herrschenden unsere schöne Heimat und ihre Menschen hier in Pommern schon längst aufgegeben haben. Eine lebenswerte Zukunft kann man in diesem System auf jeden Fall nicht erwarten.

Gegen diese Zustände Widerstand zu leisten, ist nicht nur das Recht, sondern die Pflicht jedes jungen und aufrechten Deutschen!

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